Das blieb vom 31. GTI-Treffen in Reifnitz am Wörthersee

Für die einen ist es der Himmel, für die anderen die Hölle auf Erden – das berühmt-berüchtigte GTI-Treffen in Reifnitz im österreichischen Kärnten. Während sich dieses Bundesland die meiste Zeit des Jahres als reinste touristische Postkartenidylle präsentiert, ändert sich die Stimmung im Mai eines jeden Jahres schlagartig.

„Gummi, Gummi“ beim 31. GTI-Treffen

„Gummi, Gummi!“ lautet dann das Motto und Anrainer lassen schon einmal vorsorglich die Rollläden herunter. Nun fahren die zahllosen GTI-, VW- und Tuningfans aus ganz Europa vor und sorgen für den feucht-fröhlichen Ausnahmezustand im beschaulichen Örtchen Reifnitz. Längst zieht das GTI-Treffen nicht mehr ausschließlich GTI- und VW-Fahrer an, mittlerweile ist jedes getunte Auto willkommen, auch wenn der Schwerpunkt nach wie vor auf Modellen des VW-Konzerns liegt. Dieser ist übrigens auch auf dem Treffen vertreten. So wurde heuer etwa das Neue Modell Audi RS Q3 offiziell in Reifnitz präsentiert.

 

Im Gegensatz zu so manchem früheren Treffen ging der Aufmarsch der GTI-Jünger in diesem Jahr relativ gezähmt über die Bühne. Ein Trend, der laut Verantwortlichen bereits seit einigen Jahren anhält. Teilweise trug aber sicher auch die heurige Wetterlage, die eher kühl und regnerisch war, das Ihre zur etwas gedämpften Stimmung bei.

 

Nichtsdestotrotz konnte die Gemeinde Maria Wörth 150 000 Besucher verzeichnen, schier unvorstellbar angesichts der bescheidenen 569 Einwohner der Gemeinde. Dort versucht man, insofern man noch nicht resigniert hat, das Beste aus dem eigenen Los zu machen und so freut sich immerhin der örtliche Tourismus über die Einnahmen aus dem Treffen. Und diese dürften zu knapp nicht ausfallen, denn viele GTI-Fans reisen mit Kind und Kegel schon geraume Zeit vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung an und verbringen gleich ihren Urlaub vor Ort. Einigen sind drei Tage GTI-Wahnsinn eben zu wenig, außerdem ist ein bisschen erholsamer Zusatzurlaub nach dem Treffen sicher nicht das Schlechteste, denn drei Tage feiern, um dem GTI zu huldigen, kann auch ganz schön anstrengend sein.

 

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