Edelkombi: Der Skoda Superb Combi SportLine

Was Skoda im vergangenen Jahr auf der IAA in Frankfurt präsentierte, war großes Kino. Besonders stach der Skoda Superb Combi SportLine heraus. Mit seiner Optik sah er noch deutlich besser aus als die neue Superb Limousine. Ab Sommer 2016 soll man den tschechischen Edelkombi beim Händler bekommen.

Wenn der Papa mehr will als nur einen praktischen Kombi

Viel Platz, gutes Aussehen und sportliche Fahrwerte bekommt man mit dem Skoda Superb Combi SportLine. Er soll ein echter Alltags-Sportler werden und trotzdem ein Auto für Familien sein, denn man kann ihn auch ganz entspannt fahren. Auch an den ganzen Kram, der so bei Familien im Auto anfällt, wird gedacht. Reichlich Ablagefächer vorn und hinten, Flaschen- und Becherhalter und noch dutzende weitere praktische Lösungen erfüllen den Tatbestand, dass es sich um einen familienfreundlichen Kombi handelt. Das sollte reichen!

Richtig gesehen, ein Skoda! Den Ostblock-Mief hat die Marke längst hinter sich gelassen, 2016 präsentieren sich die Tschechen so dynamisch wie noch nie zuvor.
Richtig gesehen, ein Skoda! Den Ostblock-Mief hat die Marke längst hinter sich gelassen, 2016 präsentieren sich die Tschechen so dynamisch wie noch nie zuvor.

Wenden wir uns dem zu, was dem Superb Combi SportLine seinen Namen zu Recht tragen lässt:

Skoda Superb Combi SportLine

Vorab sei verraten, Skoda plant die Markteinführung für Europa für Juni 2016. Noch genug Zeit um der Ehefrau zu erklären, dass man mit diesem Kombi nicht nur den nächsten Urlaub entspannt antreten kann, sondern auch bei Gala-Empfängen eine gute Figur machen würde. Die serienmäßigen Sportsitze mit Alcantara verknittern weder Kleid, noch Anzug. Skoda hat mit der Einführung des Superb bereits gezeigt, dass man mit ihm auch in der oberen Mittelklasse problemlos Herzen gewinnen kann.

Skoda selbst spricht bescheiden nur von einer scharfen Optik, die man dem Superb Combi SportLine verpasst hat. So ganz reicht das nicht aus, denn er sieht verdammt knackig aus. Zu erkennen ist die SportLine-Version an schwarzen Designelementen und markanten 18“ oder 19“-Alurädern. Zudem liegt er tiefer als seine Kollegen auf der Straße. 15 Millimeter hat man ihm im Vergleich zum „gewöhnlichen“ Superb spendiert. Dazu bekommt man dann gleich noch ein tiefer gelegtes Sportfahrwerk serienmäßig dazu.

Feches Heck, straffe Linien - ein ziemlich dynamisches Paket, was der Hersteller hier geschnürt hat.
Feches Heck, straffe Linien – ein ziemlich dynamisches Paket, was der Hersteller hier geschnürt hat.

Bei der Ausstattung legt der Skoda Superb Combi SportLine da los, wo beim gewöhnlichen Superb die Ausstattungslinie Ambition aufhört. Bei der Sicherheitsausstattung sind serienmäßig Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion, Elektronische Stabilisierungskontrolle ESC einschließlich Multikollisionsbremse und die elektronische Querdifferenzialsperre XDS+, die bei querbeschleunigungen eingreift und so einem Untersteuern in schnellen Kurvenfahrten entgegenwirken soll.

Die Zeichnungen gaben die Richtung vor - optisch braucht sich der Skoda nicht hinter ähnlich positionierten Modelle anderer Hersteller verstecken.
Die Zeichnungen gaben die Richtung vor – optisch braucht sich der Skoda nicht hinter ähnlich positionierten Modelle anderer Hersteller verstecken.

Was man beim Skoda Superb schon großartig fand, macht Skoda mit dem neuen Superb Combi SportlLne noch eine Spur besser. Das Design wird verschärft. Die Formensprache wird sauber vorangetrieben.

Motorisierungen ab 150 PS

Skoda streicht für den Superb Combi SportLine jeweils den kleinsten Diesel und Benziner vom bereits bekannten Angebot für den Superb. Los geht es dann bei den Benzinern mit dem 1,4 TSI 110 kW/150 PS. Das Top-Triebwerk der Benziner ist ein 2,0 TSI-Motor mit 206 kW/280 PS. Bei den Dieselaggregaten beginnt die Reise mit dem 2,0 TDI-Motor mir 110 kW/150 PS. Alle Motoren können mit Doppelkupplungsgetriebe geordert werden.

Fotos: Skoda