Schweden-Sportler: Volvo S60 Polestar und V60 Polestar

Nach unzähligen Wochen der Spekulation ist seit Juli 2016 endgültig klar, dass Volvo zukünftig sowohl sein „S60 Polestar“-Modell als auch den „V60 Polestar“ in Deutschland verkaufen wird. Hiesige Autofreunde dürfen sich bei den beiden Modellreihen des schwedischen Autobauers auf sportlich-elegante Kombis gefasst machen, die mit einigen hervorhebenswerten technischen Details aufwarten. Welche das im Detail sind und was die beiden Modellreihen für Käufer besonders attraktiv macht, erläutert dieser Artikel.

Maximale Performance im Volvo Polestar

Herz beider „Polestar“-Modelle ist ein Vier-Zylinder-Turbo-Benzin-Motor mit zwei Litern Hubraum. Dieser leistet satte 367 PS, also 61 PS zusätzliche Pferdestärken gegenüber T6-Modellen ohne „Polestar“-Tuning. Dennoch werden beide Modelle ab einer Höchtsgeschwindigkeit von 250 km/h automatisch elektronisch abgeregelt – Sicherheit geht Volvo hier wohl doch vor VMAX.

Volvo S60 Polestar und Volvo V60 Polestar 2016-3

Volvo S60 Polestar und Volvo V60 Polestar 2016-4

Das Drehmoment liegt bei stolzen 470 Newtonmetern. Allerdings ist das noch längst nicht alles. So sorgt eine Brembo-Bremsanlage mit 371 Millimeter großen Bremsscheiben für die notwendige Regulierung der Geschwindigkeit. Ebenso tragen das Allradsystem, eine neu abgestimmte Servolenkung, der im Serienumfang enthaltene Diffusor sowie Stoßdämpfer von Öhlins zu umfangreicher Sicherheit während des Fahrens bei.

Einen Leistungszuwachs bescheren neben dem erwähnten Motor ein größerer Lufteinlass und der größere Turbolader, neue Pleuel und Nockenwellen sowie eine deutlich leistungsfähigere Benzinpumpe. Serienmäßig sind die Wagen mit Achtgang-Automatik versehen. Sehenswert sind die 20-Zoll-Felgen, ein auffälliger Heckspoiler sowie Frontsplitter. Im Innenraum legt Volvo ferner Wert auf Ziernähte. Diese finden Autokäufer unter anderem in den Leder-Sportsitzen, Türverkleidungen, Armlehnen, Fußmatten und dem Lederlenkrad vor. Beide Modelltypen haben im Übrigen die Freigabe für den Pirelli P ZERO erhalten.

Volvo S60 Polestar und Volvo V60 Polestar 2016-2

Volvo S60 Polestar und Volvo V60 Polestar 2016-1

Das Extra an Sport im Volvo kostet

Die wesentlichen Unterschiede zwischen „V60 Polestar“ und „S60 Polestar“ bestehen hinsichtlich Beschleunigung, Benzinverbrauch und Basispreis. Beim V60 erwartet den Fahrer eine Beschleunigung auf Tempo 100 innerhalb von 4,8 Sekunden, während der S60 innerhalb von 4,7 Sekunden durchstartet. Außerdem verbraucht der V60 mit 8,1 Litern pro 100 Kilometer etwas mehr als der S60, der mit lediglich 7,8 Litern auskommt. Der S60 ist im Vergleich auch etwas günstiger und bereits ab 68.000 Euro aufwärts erhältlich, wohingegen Autokäufer für den V60 Preise von 69.600 Euro aufwärts hinlegen müssen.

Letztlich stellen beide Modelle eine starke Ergänzung zur Volvo-Produktpalette dar. Im höheren Mittelklasse-Segment sind „S60 Polestar“ und „V60 Polestar“ bestens aufgehoben.

Fotos: Volvo

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