Nissan Juke: Kompakt-SUV macht auf Sportwagen

Mit dem Juke baut Nissan seine Palette origineller Crossover-Modelle aus – und zementiert zugleich seinen Ruf als Vorreiter bei der Entwicklung innovativer Fahrzeugkonzepte. Der Juke ist neben dem QASHQAI, dem QASHQAI+2 und dem Murano das vierte Mitglied der Nissan-Crossover-Familie. Mit einer Länge von 4,14 Meter tritt er als kleiner Bruder in die Fußstapfen des QASHQAI. Doch seine mutige und individuell gestaltete Karosserie verleiht ihm eine ganz eigene Lässigkeit.

Der Nissan Juke kann auch sportlich!

Zwei Seelen in einer (Auto-)Brust – mit dieser Jukebox auf Rädern frischt Nissan das bislang von eher konventionellen Schrägheck-Limousinen bestimmte B-Segment des europäischen Automobilmarktes kräftig auf. Der Juke besitzt die Robustheit eines SUV und die dynamischen Linien eines Sportcoupés – eine Mixtur, die diese Autoliga um Maskulinität und Dynamik bereichert. Unter der individuell gestalteten Hülle verbergen sich scheinbare Widersprüche, die aber den besonderen Reiz des neuen Modells erst ausmachen.

Mit seinen Highlights im Design braucht sich der Japaner nicht zu verstecken. Die vorderen Leuchteinheiten spiegeln die sportliche Seite des Juke besonders wider. Die schlitzförmigen oberen Einheiten beherbergen Positionsleuchten und Blinker. Die runden, in die „Nase“ des Fahrzeugs integrierten Einsätze für das Fern- und Abblendlicht erinnern an die bei Rallyeboliden der 1960er und 70er Jahre angebrachten Zusatzscheinwerfer. Die Nissan-Familienzugehörigkeit wird vor allem am Heck offensichtlich. Die Bumerang-artigen Rückleuchten sind eine Referenz an den 370Z. Gleichwohl wurde keines dieser Elemente sklavisch kopiert, vielmehr der Juke als komplett eigenständiges, fast schon rebellisches Design entworfen.

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Innen setzt sich das Sportwagen-Thema fort: Die auf den Fahrer zugeschnittene Kabine wird von einer Mittelkonsole dominiert, bei deren Form sich die Designer von einem Motorrad-Tank inspirieren ließen. Die in hochglänzendem Finish ausgeführte Konsole steigert den Spaßfaktor. Denn der auf ihrer Oberseite montierte Schaltknüppel ermöglicht flüssige Gangwechsel, während die Konsole selbst so geformt ist, dass der Fahrer bei flotter Kurvenfahrt sein Knie bequem an ihr abstützen kann.
Die Liebe zum Detail wird überall im Interieur deutlich. Chrom-Applikationen und hochwertige Materialien kommen durchgehend zum Einsatz. Je nach Außenfarbe ist die Mittelkonsole in Rot oder Metallic-Grau gehalten. Stoff- und Ledersitze mit grauen oder roten Akzenten betonen die sportlichen Ambitionen.

Drei leistungsstarke Motoren stehen dabei zur Auswahl: einem Diesel und zwei 1,6 Liter großen Benzinern, die alle die Euro-5-Norm erfüllen. Als Spitzentriebwerk neu in Erscheinung tritt ein Ottomotor mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Das intern unter der Bezeichnung MR16 DIG-T geführte Aggregat ist mit 140 kW/190 PS und einem maximalen Drehmoment von 240 Nm eines der stärksten seiner Klasse.

Highlight im Innenraum ist das NISSAN Dynamic Control System, welches unabhängig von der Motorisierung ab Acenta-Niveau aufpreisfrei an Bord. Über das in der Mittelkonsole untergebrachte Terminal kann der Fahrer fahrdynamische Parameter oder die Einstellung der Klimaanlage verändern. Eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Speed-Limiter-Funktion, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein USB-Anschluss, eine Klimaautomatik und Nebelscheinwerfer gehören ebenfalls zum Rüstzeug eines Juke Acenta.

Quelle & Bilder: Nissan

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