Mercedes-Benz ML 63 AMG – 557 PS SUV

Braucht man 557 PS in einem SUV? Nein. Würden Sie diesen Mercedes-Benz ML 63 AMG trotzdem einmal fahren wollen? Ja. So einfach ist das mit diesen Ja/Nein-Spielchen, wenn der Grund der Frage polarisiert. Die Marke AMG aus dem Hause Mercedes-Benz ist bekanntermaßen kein Kind von Traurigkeit, wenn es um die Extraportion Leistung geht. Und auch kein Exot, wie manch einer vermuten würde. Denn seit dem ML 55 AMG aus dem Jahre 1999 wurden über 24.000 Exemplare verkauft. Was dann auch wieder die Frage relativiert, ob ein Fahrer diese Leistung überhaupt benötigt.

SUV mit Power weiterhin beliebt

Der Markt ist also da, Zeit für Mercedes-Benz wieder einen neuen ML an den Start zu bringen. Bei dem Herzstück des aktuellen Mercedes ML 63 AMG handelt es sich um einen Biturbo-V8-Motor mit satten 5,5 Liter Hubraum und Benzindirekteinspritzung. Das Aggregat leistet mit 525 PS exkat 15 PS mehr als sein Vorgänger. Wem das nicht reicht, kann optional das „AMG Performance Package“ ordern, bei dem der Ladedruck von 1,0 bar auf 1,3 bar erhöht wird und darf sich danach über 557 PS freuen.

Breit und bullig – die Ansaugluft wird über zwei große Öffnungen inhaliert.

Optische Details sind eine Karbon-Motorabdeckung, rot lackierte Bremssättel und ein neues Lenkrad. Aus dem Stand beschleunigt der ML 63 AMG von null auf 100 km/h in 4,8 Sekunden (4,7 Sekunden mit AMG-Package), bei 250 km/h endet der Vortrieb elektronisch abgeriegelt. Bärig fällt auch das maximale Drehmoment des SUV-Bullen mit 700 NM aus. Als AMG PP versammeln sich 60 weitere Newtonmeter. Für diese Leistung gibt sich der Mercedes beim Verbrauch eher genügsam, die Schwaben versprechen 11,8 Liter auf 100 Kilometer bei einem CO² Ausstoß von 276 Gramm CO2 pro Kilometer.

Das Heck des ML 63 AMG macht auf sportlich – bietet im Gegenzug aber auch Leistung und Drehmoment satt.

Übertragen wird die Kraft über einen permanten Allradantrieb (40 zu 60 Vorder- und Hinterachse) mit Siebengang-Automatik, sowie drei Fahrprogrammen und automatischer Zwischengasfunktion. Das Fahrwerk bietet wie gewohnt Komfort und Sport auf einem hohen Niveau. Die Luftfederung ist serienmäßig mit einer aktiven Wankstabilisierung kombiniert. Querstabilisatoren an den Achsen sollen die Wankwinkel der Karosserie in Kurven und somit das Schwanken minimieren. Bei höherer Geschwindigkeit senkt sich der ML 63 AMG automatisch ab.

Das Prestige fährt stets mit im Mercedes-Benz ML 63 AMG – wohl einer der Hauptgründe für den Kauf.

Preise des ML 63 AMG beginnen bei 108.885 Euro

Erkennen lässt sich der Mercedes ML 63 AMG an seinen Schürzen mit zusätzlichen Lufteinlässen an der Front und dem Heck. Dezente Hinweise auf die Leistung sind „V8 Biturbo“-Logos und zwei dicke Doppelendrohre. Ab Werk ist schon fast alles drin, was bestellbar ist – dafür muss das Konto auch gut über 100.000 Euro aufweisen. Das Performance Package kostet weitere 7.021 Euro. Die Markteinführung des neuen ML 63 AMG beginnt ab April 2012.

Bilder: Hersteller / Mercedes-Benz

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