Nissan Micra 2010 – vierte Auflage des Kleinwagens feiert Premiere

Die ersten drei Generationen des Micra haben für Nissan in Japan, Europa und auf anderen strategisch wichtigen Märkten große Erfolge errungen. In nunmehr 27 Jahren erwarb sich die Baureihe den Ruf eines zuverlässigen, sympathischen und erschwinglichen Stadtwagens für einen breit gefächerten Kundenstamm. Die nun vierte Generation des großen Kleinen Nissan Micra baut auf diesen Stärken auf und geht in weltweit 160 Märkten an den Start.

Carlos Ghosn während der Präsentation des neuen Micra:

„Wir haben über 25 Jahre Erfahrung im Bau von kompakten Stadtautos mit einer neuen, vielseitig nutzbaren Plattform und dem großen Produktions-Know-how von Nissan kombiniert. Das Resultat ist ein moderner und unkomplizierter Kleinwagen, der das Zeug zum ernsthaften Wettbewerber auf der globalen Bühne hat.“

Erfolgsmodell von Nissan: Der Micra erfindet sich neu

Die vierte Generation des Micra baut auf der neuen V-Plattform von Nissan auf, die das Resultat eines radikal neuen Produktions-Entwicklungsprozesses ist. Die Designentwicklung und sämtliche Tests für den in vier Übersee-Werken produzierten Kleinwagen fanden in Japan statt – ergänzt um Feinabstimmungen, die abweichende Vorlieben und Bedürfnisse von Kunden aus weltweit 160 Ländern berücksichtigten. Entgegen der Tradition, eine neue Modellreihe zunächst auf etablierten Märkten wie Europa und Japan zu produzieren, wird der neue Kompakte in Thailand, Indien, Mexiko und China vom Band laufen.

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Design des neuen Nissan Micra

Makato Yamane, Chef-Designer für den Micra:

„Der Wagen muss ein globales Publikum ansprechen. Daher wirkt schon seine Frontpartie sympathisch und sorgfältig durchgestaltet.“

Zur starken Präsenz im Straßenbild trägt der sauber integrierte, zweigeteilte Grill bei. Und zur Bewahrung des Designerbes der Baureihe zeigt auch dieser Micra wieder die bogenförmige seitliche Fensterlinie – ein ikonisches Element, das vor allem in Japan und Europa die Identität und den Charme des Modells ausmacht.

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Unter Wahrung der kompakten Grundmaße fällt der neue Micra etwas länger und niedriger aus als sein Vorgänger. Der verlängerte Radstand mit den Rädern an den äußersten Ecken der Karosserie ermöglichte einen geräumigeren Innenraum. Die Bumerang-förmigen Rillen auf dem Dach erfüllen laut Yamane nicht nur Styling-Aufgaben, sondern senken auch das Geräuschniveau im Innenraum. Die Kokon-artige Innenraumarchitektur sowie ein Instrumententräger mit „Doppel-Blasen“-Motiv aus rundem Instrumenteneinsatz und ähnlich geformtem Handschuhfach übertragen Themen der Außenansicht stimmig in das Interieur.

Motoren und CVT-Getriebe

Für die Europa-Version des neuen Micra bietet Nissan zum Marktstart zwei Aggregate an. Beide sind Varianten des 1,2 Liter großen Dreizylinders aus der komplett neuen HR12-Baureihe. Mit der DNA des Vierzylinder-Motors aus dem NOTE und Qashqai (HR16) erbt der neue Motor vom größeren Bruder unter anderem die variable Ventilsteuerung (VTC). Die Nennleistung für die Saugerversion beträgt 59 kW/80 PS, das maximale Drehmoment wird mit 108 Nm angegeben. Die CO2-Emissionen liegen mit 115 g/km auf einem für diese Klasse sehr konkurrenzfähigen Niveau.

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Zusätzlich wird Nissan in Europa eine per Kompressor aufgeladene Variante mit Direkteinspritzung und serienmäßigem Start/Stopp-System offerieren. Die technischen Innovationen – allein die Start/Stopp-Automatik senkt den CO2-Ausstoß um sechs Prozent – kombinieren eine hohe Leistung (72 kW/98 PS und 142 Nm) mit Emissionen von 95 g/km – ein mehr als respektabler Wert für einen Otto-Motor.

Für beide Motorversionen stehen ein Fünfgang-Schaltgetriebe und eine komplett neue stufenlose CVT-Automatik zur Auswahl. Das breitere Übersetzungsband erlaubt es dem 1,2-Liter-Motor, mit Verbrauchswerten eines 1,0-Liter-Aggregates auszukommen und zugleich eine lebhafte Beschleunigung zu entfalten.

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Ein ausgewogener Abrollkomfort und flüssiges Handling standen auf der Jobliste der Entwickler ebenfalls ganz oben. Die Achsen und Aufhängungen des neuen Micra wurden auf maximale Kompaktheit ausgelegt – die hintere Verbundlenkerachse schränkt den nutzbaren Stauraum in keiner Weise ein. Bei der Abstimmung legten die Fahrwerksingenieure großen Wert auf das souveräne Ausbügeln grober Stöße. Selbst holprige Straßenpassagen überquert der neue Micra ohne bis zu den Insassen durchdringende Schläge oder Vibrationen. Sorgfältig abgestimmte Feder-/Dämpferraten halten die Bewegungen des Aufbaus in engen Grenzen.

Technologien und Ausstattungen

Der neue Nissan Micra glänzt neben seinen dynamischen Qualitäten mit einer hervorragenden Rundumsicht und einem Wenderadius von nur 4,5 Metern. Dazu gesellen sich verschiedene neue Technologien, die Verbrauchswerte und CO2-Emissionen senken und zugleich das Einparken einfacher gestalten. Wie bei Nissan üblich, sollen auch bei diesem neuen Modell die technischen Errungenschaften den täglichen Umgang des Besitzers mit seinem Auto so leicht und angenehm wie möglich machen.

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Zu den praktischen Helfern zählen hintere Parksensoren und eine neuartige automatische Einparkhilfe, die das Bugsieren in enge Parklücken erleichtert und dabei drei Schwierigkeitsstufen („Anfänger“, „Normal“ und „Experte“) berücksichtigt – ein bislang einzigartiges Assistenzsystem im Kleinwagensegment, das in Europa, wo „hautnahes“ Einparken weit verbreitet ist, zu einem populären Feature avancieren dürfte.

Des weiteren zu haben sind der „Intelligente Schlüssel“, das in die Mittelkonsole integrierte Audio- und Navigationssystem NISSAN Connect, ein Glasdach, eine Automatik-Funktion für die Scheibenwischer, eine geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeregelung für das Radio sowie ein Bordcomputer, der Informationen zum Verbrauch, zur Rest-Reichweite und zur Außentemperatur gibt. Bestimmte Micra-Versionen sind zusätzlich mit einem Schließsystem ausgerüstet, das ab einer bestimmten Geschwindigkeit die Türen automatisch verriegelt.

Sicherheitsstandard deutlich gesteigert

Die neue V-Plattform beschert dem Micra einen weiter gestiegenen passiven Sicherheitsstandard. Im Falle eines Aufpralls soll eine hochfeste Sicherheitszelle die Insassen vor schweren Verletzungen bewahren; die computerberechnete vordere Knautschzone sichert optimalen Schutz bei einem Frontaufprall. Dazu kommen bei allen für Europa bestimmten Modellen ab Werk Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern für die Vordersitze. Die aktive Sicherheit erhöhen ein ABS und ein ebenfalls serienmäßiges ESP.

Simon Thomas, Senior Vice President, Sales & Marketing, Nissan Europa, sagt:

„Auch der neue Micra wird wieder die Messlatte für alle in Europa angebotenen Kleinwagen bilden. Sein spezieller Reiz liegt in der einmaligen Kombination aus kompakten Außenabmessungen, geräumigem Interieur, effizienten Motoren und benutzerfreundlichen Technologien. So wird sich sein Status als Kleinwagen-Ikone in nunmehr vierter Generation noch weiter festigen.“

Nissan führt den neuen Micra im März zunächst in Thailand ein; der europäische Verkaufsstart ist für Herbst 2010 geplant.

Quelle & Bilder: Nissan

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