Essen Motor Show 2010: Games, Dance und Live-Tuning

Das ist Party pur: Mit mehr als 15 teilnehmenden Unternehmen aus der Medien-, Zubehör-, Gastro- und Entertainmentbranche öffnet die Essen Motor Show in der Halle 1A auch in diesem Jahr wieder ihre Pforten. Jung, laut und mit vielen Attraktionen bietet die Halle 1A ein abwechslungsreiches Programm und außerdem die Sonderschau der besten DTS Tuning Cars des Jahres 2010. Eines der Highlights ist die täglich stattfindende DTS-Girls Show, die heiße Girls zu schnellen Beats immer zur vollen Stunde präsentiert.

Des Weiteren erwartet die Besucher „Sunshine Live“ mit einem Sonderprogramm zur Essen Motor Show. Am Stand von DMax und Pioneer sind am 27. und 28. November die Tuning Alarm Jungs. Lina van de Mars steht dort am 27.11. und am 4.12. für Autogramme zur Verfügung.

Fahrsimulatoren und Giganten aus Stahl

Am Spiele-Truck von Sony Computer Entertainment können Besucher an Fahrsimulatoren unter anderem ihr Geschick auf virtuellen Rennstrecken testen. Der „Holo Truck“ von Coca Cola macht ebenfalls in der Halle 1A Station. Er bietet ein interaktives multimediales Erlebnis, in dem die Besucher zu Darstellern in einem Werbespot werden.

Aussteller wie Dectane und Audio System Germany bieten Beleuchtung, Zubehörteile, Hifi-Anlagen und mehr an. Bei RI-cardesign gibt es Live-Tuning.

„Giganten aus Stahl“ zeigen ausgefallene Kunstwerke aus recycelten Motorrad-und Autoteilen, darunter ein aus Stahl nachgebauter Mercedes.

Am Stand von Uniroyal findet der Uniroyal Power-Schrauber Wettbewerbstatt. Wer am schnellsten die Räder des BMW M3 wechselt, kann attraktive Preise gewinnen.

Erfolgreiche Traktoren aus dem Tractor Pulling

Das Green Monster Team bringt seine Spezialtraktoren mit zur Essen Motor Show, mit denen sie auf zahlreichen Tractor Pulling Wettbewerben erfolgreich sind: „Green Monster“ und „Green Fighter“ wiegen jeweils über 2,5 Tonnen und leisten pro Motor etwa 2.500 PS.

Coole Optik und Sicherheit schließen sich nicht aus

Zehn Autos, zehn Konzepte. Aus über 80 Bewerbungen wurden nun die Finalisten für den Hella Show & Shine Award ausgewählt. Die Fahrzeuge werden während der Essen Motor Show vom 26. November (Preview- und Pressetag) bis zum 5. Dezember in der Halle 2 ausgestellt. Per Publikumsvoting wird dann abgestimmt, wer 2010 das schönste und ausgefallenste Auto kreiert hat.

Die Fachjury rund um Schauspieler Ralf Richter und Tunerin Nancy Pintovic entschied sich unter den Bewerbern für ganz unterschiedliche Marken und Modelle: Audi A 4, Golf GTI, Mini One oder ein Chevrolet Camaro. „Es imponiert mir, mit wieviel Liebe an den Autos gearbeitet wird“, sagt Schauspieler Ralf Richter, bekannt aus dem Ruhrgebietsfilm „Bang Boom Bang“. „Das sind alles Auto-Verrückte, die mit ganzem Herzen dabei sind. Aber genau das wollen wir ja auch sehen.“ „Dabei ist für uns nicht entscheidend gewesen, ob ein Teilnehmer nun 1000 oder 5000 Stunden an seinem Auto gearbeitet hat, sondern das Gesamtkonzept musste die Jury überzeugen“, so Marcus Berger, Redakteur beim Online-Magazin VAU-MAX.de, das den Award zusammen mit der Hella KGaA Hueck & Co aus der Taufe gehoben hat. „Für uns ist wichtig, dass die Autos auch auf der Straße fahren dürfen – es sind keine Showfahrzeuge“, ergänzt Ralf Richter.

Der Hella Show & Shine Award gehört in diesem Jahr zu den großen Attraktionen der Essen Motor Show. Über 20.000 Tuningbegeisterte hatten 2009 online auf der Website des Magazins VAU-MAX.de oder direkt auf der Messe ihre Stimme abgegeben. Die Essen Motor Show ist erstmals offizieller Partner des Awards.

„Individualität, Tuning und eine attraktive Gesamterscheinung sind für den Hella Show & Shine Award genauso wichtig, wie das Thema Sicherheit!“, so Markus Kirchner, Marketing Handel Deutschland von Hella, „unser Wettbewerb soll ja verdeutlichen, dass sich eine coole Optik und Verkehrssicherheit nicht ausschließen.“

Gerade diese Zielsetzung hat dem Hella Show & Shine Award powered by Essen Motor Show viel Aufmerksamkeit eingebracht. Vor allem die Tuning-Szene ist begeistert. „Wir werden oft als tiefer-schneller-breiter-Fraktion abgestempelt, aber die Mehrheit der Tuning-Fans möchte einfach nur ein individuelles und sicheres Auto fahren“, so Nancy Pintovic, Preisträgerin des Jahres 2008. Damit liegt die sympathische Tunerin absolut richtig: Im vergangenen Jahr gewann mit dem schneeweißen VW Tiguan von Sven Kaminski ein Fahrzeug, das mit einem noch nie so gesehenen Gesamtkonzept aufwartete.

Die Finalisten 2010:

  • Henning Wandt, Audi A 4, Bonn
  • Sebastian Kalweit, Golf V GTI, Brüggen
  • Michael Reinecke, Golf VI GTI, Frankfurt a. d. Oder
  • Nils Kauns, VW Passat 3 BG Limousine, Bochum
  • Frank Schwendt, BMW E39, Hürth
  • Steve Schmidt, VW Passat CC, Gera
  • Tobias Steiof, Mini One, Limburg
  • Manuel Marschall, Chevrolet Camaro SS, Datteln
  • Simone Lüers, VW Passat 3 B Variant, Essen
  • Jens Mielke, BMW E36 Cabrio, Voerde

Höchste Auszeichnung der Motorjournalisten für Fachjournalist und Motorbuch-Autor

Die höchste Auszeichnung für Journalisten aus dem Bereich der Mobilitäts- und Motorbranche vergibt der Verband der Motorjournalisten (VdM) e.V. mit Sitz in Berlin in diesem Jahr während des VdM-Abends der Messe Essen am 26. November 2010 anlässlich der alljährlichen Essener Motorshow an Clauspeter Becker, Fachjournalist und Motorbuchautor aus Neuhausen bei Stuttgart.

Clauspeter Becker war ein Leben lang Journalist für Autofachzeitschriften und Autor vieler Motorbücher. Der Verband würdigt mit der Auszeichnung auch sein Lebenswerk. CPB, das Kürzel, unter dem er schrieb, war viele Jahre Redakteur und Ressortleiter bei verschiedenen Publikums-Zeitschriften der Mobilitäts- und Motorbranche, darunter beim längst verschiedenen „Automobil“ des Gildeverlags, bei „Gute Fahrt“, „auto motor und sport“ und der „Autozeitung“. Mit 60 Jahren begann der heute 75 Jahre junge Journalist und Buchautor seine zweite Karriere als freier Journalist für die Medien der Motorpresse Stuttgart und als Rennberichterstatter für die Sportabteilung von Mercedes-Benz. Daneben widmet er sich immer mehr der Schriftstellerei und schreibt seit 1995 ein Buch nach dem anderen, nachdem er bereits 1967 mit einem Werk über das damals groß in Mode gekommene Slotracing debutierte.

Der künftige Träger der Johny-Rozendaal-Uhr hat sich nie auf nur eine Fortbewegungstechnik spezialisiert, sondern war immer offen für jegliche Art der mechanischen Mobilität. So fuhr und beschrieb er nicht nur Autos, sondern auch Fahrräder, Buggies, Lkw und Unimogs und natürlich sein Lieblingsgerät der Fortbewegung, das Motorrad.

„Es gibt immer Situationen und Regionen, wo man ohne motorisch betriebene Fahrzeuge, oft sogar direkt ohne Auto, nicht auskommt“, sagt der Preisträger und weist auf viele Erlebnisse hin, in denen er – und seine ihn fast immer begleitende Ehefrau Susanne – verloren gewesen wäre ohne diese Hilfe. Dieser Leitsatz war und ist es auch, der die Vielfalt seiner Reportagen, Essays und Bücher prägt. Kaum eine Situation, kaum eine noch so unmöglich erscheinende Motorgeschichte, die ihn nicht so fasziniert hat, dass er darüber schreiben musste.

So entstand jene Vielfalt der Berichterstattung rund um den Motor und die damit mögliche Mobilität, die der Verband der Motorjournalisten (VdM) e.V. in diesem Jahr auszeichnet mit der Ehre, die Uhr des Holländers Rozendaal zu tragen.

Johny Rozendaal war einer der herausragenden, international tätigen Mobilitätsjournalisten Europas der Vorkriegs- und Kriegszeit und zählte zu den ersten Mitgliedern des VdM. Er hat die Gründungsphase des VdM entscheidend mitgeprägt. Seine Frau Frieda übergab die Uhr dem VdM nach dem Tode Johny’s mit der Bitte, sie alljährlich als Wander-Trophäe einem Mobilitäts- und Motorjournalisten zu verleihen, der sich um dieses Zweig des Journalismus verdient gemacht hat. Mit Clauspeter Becker hat sie in den kommenden zwölf Monaten einen Träger gefunden, der in die Fußstapfen ihres Erstbesitzers getreten ist.

Zur Homepage der Essen Motor Show: essen-motorshow.de

Quelle: Messe Essen GmbH

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