Mazda entwickelt neues Bremssystem „i-ELoop“

Bei gängigen Elektrofahrzeugen ist das Prinzip bereits gängige Praxis. Mazda präsentiert nun mit dem „i-ELoop“ das weltweit erste regenerative Bremssystem für Autos. Die Abkürzung „i-ELoop“ steht dabei für „Intelligent Energy Loop“, oder auf deutsch „Intelligenter Energiekreis“. Das System arbeitet mit einem Kondensator und soll bereits 2012 in den ersten Modellen von Mazda zum Einsatz kommen. Die Funktionsweise des regenerativen Bremssystems soll durch Beschleunigung- und Bremsvorgänge ca. 10 Prozent Kraftstoff sparen.

Mazda i-ELoop – regeneratives Bremssystem bereits 2012

Den Kondensator dürften einige bereits aus der CAR-Hifi Szene kennen. Dient er dort vor allem für eine konstante Spannung bei Lastspitzen und stabilisiert so das Bordnetz. Bei Mazda speichert der Kondensator des i-ELoop bei jedem Bremsvorgang Energie. Der Vorteil gegenüber normalen Batterien liegt in der Geschwindigkeit, mit der Kondensatoren arbeiten. Sie können  schnell geladen und entladen werden und sind dazu verschleißresistent. In wenigen Sekunden wird der Mazda „i-ELoop“ vollständig geladen, um die kinetische Energie des Fahrzeugs in Elektrizität umzuwandeln. Danach werden verschiedenste Verbraucher im Auto (Radio, Klima etc.) mit dieser gespeicherten Elektrizität versorgt.

Mazda Takeri mit dem regenerativem Bremssystem "i-ELoop".

Der Grundgedanke des neuen Bremssystems ist einfach wie effizient: der Motor und dessen Lichtmaschine werden von zusätzlicher Arbeit entlastet, können somit effektiver arbeiten und dadurch sinkt auch der Benzinverbrauch. Das Mazda i-ELoop präsentieren die Japaner auf der 42. Tokyo Motor Show vom 30.11. – 4.12.2011 im oben abgebildeten Konzeptfahrzeug „Takeri“.

Quelle & Bilder: ampnet/jri

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