Winterreifen aufziehen nicht vergessen!

Die Diskussionen um die Winterreifen enden nicht. Der erste Schnee ist gefallen und als Verbraucher sollte man gut überlegen, wenn man sich dazu entschließt, keine Winterreifen aufzuziehen. Denn das hat zur Folge, dass man während der kalten Jahreszeit nur dann seinen Wagen nutzen kann, wenn die Fahrbahn trocken ist. Wer trotz schlechter Witterung mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld. Dazu muss nicht erst etwas passieren.

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Vorsicht ist geboten!

Denn wird man bei winterlichen Verhältnissen kontrolliert und hat keine entsprechende Bereifung aufgezogen, kostet dass bereits 40 EUR. Behindert man wegen falscher Pneus den Verkehr kostet es gleich 80 EUR Bußgeld, wenn man dazu noch andere in Gefahr bringt, sind 100 EUR fällig. Verursacht man einen Unfall, zahlt man dafür 120 EUR Bußgeld. Hinzu kommt dann auch noch ein Punkt in der Verkehrssünderkartei.

Auch der Versicherungsschutz ist in Gefahr!

Denn die Autoversicherung kann im Schadensfalle dem Versicherten grobe Fahrlässigkeit anlasten. Das kann zur Folge haben, dass die Erstattung der Unfallkosten durch die Kaskoversicherung gekürzt oder sogar ganz abgelehnt werden kann. Denn seiner Autoversicherung nachzuweisen, dass man für den Unfall ja gar nichts konnte, dürfte schwer werden. Wer mit Sommerreifen einen Unfall baut, riskiert also auf den Kosten sitzen zu bleiben. Vor allem, weil das Winterwetter ja nicht plötzlich über den Autofahrer hereinbricht, sondern zumeist über einen längeren Zeitraum anhält.

Ein Winterreifen ist besser als Sommerreifen bei Schnee – trotzdem macht die Qualität den Unterschied. Bild: Joujou / pixelio.de

Welche Reifen kaufen?

Bei der Vielzahl am Markt erhältlichen Winterreifen ist es schwer, einen guten zu finden. Einen Anhaltspunkt gibt der ADAC Test, denn nur Anhand der Symbole einen tauglichen Pneu zu finden, ist kaum möglich. Ein Winterreifen muss das Symbol der Schneeflocke tragen, meist in Verbindung mit einem dreizackigen Berg zu finden. Zudem ist die Bezeichnung M+S angebracht, die ist jedoch nicht geschützt, sodass die Reifenhersteller die Kennzeichnung auch auf nicht wintertauglichen Pneus anbringen können. Wer glaubt, mit Ganzjahresreifen auf der sicheren Seite zu sein, sollte beachten, dass diese nicht mit Winterreifen konkurrieren können. Denn die Stiftung Warentest zeigt auf, dass alle getesteten Modelle nur auf den hinteren Plätzen gelandet sind.

Die einzig sinnvolle Empfehlung ist, sein Fahrzeug von Oktober bis Ostern mit entsprechender Bereifung auszustatten. Dann muss man sich auch keine Sorgen wegen der Autoversicherung oder einem Bußgeld machen. Wer jetzt noch nicht tätig geworden ist, sollte sich schnell auf die Socken machen!

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