VW CrossGolf schließt Lücke zwischen MPV und SUV

Die aktuelle Golf-Baureihe – das erfolgreichste Fahrzeugkonzept aller Zeiten – ist nun auch in der neusten Generation wieder in voller Stärke auf den Straßen dieser Welt unterwegs. Hintergrund: Auf dem Genfer Salon debütiert in einer Weltpremiere die Neuauflage des CrossGolf. Mit neuem Design, neuen TDI- und TSI-Motoren und neuer Ausstattung.

Nach dem klassischen Golf, dem Golf Plus, dem Golf Variant, dem Golf GTI und dem erst vor wenigen Wochen eingeführten Golf R umfasst das Spektrum damit sechs sehr eigenständige Modelle. Untereinander nutzen sie allerdings die Hightechkomponenten eines innovativ konzipierten Systembaukasten. So wurde der neue CrossGolf, wie bereits der Vorgänger, auf der Basis des Golf Plus entwickelt. Der Cross schlägt dabei als Allrounder eine Brücke zwischen den MPV (Multi Purpose Vehicle) und SUV (Sport Utility Vehicle), verbindet also die Variabilität der Vans mit der Robustheit der Geländewagen. Allen gemein ist die mehr denn je gefragte, erhöhte Sitzposition.

Auf allen Straßen unterwegs: Der neue VW CrossGolf

Bereits im April wird der neue CrossGolf auf den ersten Märkten zu haben sein. Die Käufer des clever gemachten Fünftürers werden dabei in den Genuss einer neuen Antriebsgeneration kommen, die erhebliche Verbrauchsvorteile mit sich bringt. Grundsätzlich kommen ausschließlich aufgeladene Benzin- (TSI) und Dieseldirekteinspritzer (Common-Rail-TDI) zum Einsatz. Und die sind ebenso agil wie sparsam.

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Deutlich wird das am Beispiel des Golf Cross 1.4 TSI mit 118 kW / 160 PS: Der (ab 1.500 U/min!) 240 Newtonmeter starke Turbo-Kompressor-Benziner (Twincharger) erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h, verbraucht via 6-Gang-Getriebe geschaltet durchschnittlich aber nur 6,8 Liter Kraftstoff (analog 159 g/km CO2). Selbst gegenüber dem um 20 PS schwächeren (!) TSI der ersten Generation ergibt das einen Verbrauchsvorteil von 0,5 Litern. Alternativ steht der TSI mit einem optionalen 7-Gang-DSG zur Verfügung; auch in diesem Fall beträgt der Verbrauch 6,8 Liter. Als weitere TSI stehen Varianten mit 77 kW / 105 PS und 90 kW / 122 PS zu Verfügung.

Erwartungsgemäß extrem sparsam sind die neuen Common-Rail-TDI des CrossGolf. Sie leisten 77 kW / 105 PS (1,6 Liter) und 103 kW / 140 PS (2,0 Liter) und sind serienmäßig an einen Dieselpartikelfilter gekoppelt. So verbraucht beispielsweise der 140-PS-TDI, über ein 6-Gang-Getriebe geschaltet, lediglich 5,3 Liter (138 g/km CO2). Das Drehmoment dieses Motors erreicht bereits ab 1.750 U/min den imposanten Maximalwert von 320 Newtonmetern.

Automatik der Neuzeit: DSG für vier von fünf Motoren

Bis auf den 105 PS starken TSI können alle Motoren mit einer Automatik, dem Doppelkupplungsgetriebe (DSG), kombiniert werden. Für die Benziner und den 105-PS-TDI kommt dabei die 7-Gang-Version zum Einsatz; im Fall des 140-PS-TDI ist es eine speziell auf extrem hohe Drehmomente ausgelegte 6-Gang-Variante. Das komplette Motorenprogramm des CrossGolf erfüllt zudem die strenge Euro-5-Abgasnorm.

Cross-Exterieur: Neue Design-DNA prägt Frontpartie

Die zweite Generation des CrossGolf folgt optisch analog zu allen anderen neuen Modellen der neuen Volkswagen Design-DNA. Und die spiegelt sich besonders anschaulich in dem horizontal zwischen den Scheinwerfern ausgerichteten Band des Kühlergrills und dem ebenfalls von einer horizontalen Formgebung geprägten, vorderen Stoßfänger wider. Diese Linienführung verbindet der Neue nun mit den für diese Modelle typischen Cross-Features.

Im Vergleich zur ersten CrossGolf-Generation wurde die robuste, umlaufende All-Terrain-Verkleidung eleganter gestaltet und in ihrer Linienführung an die neue Volkswagen Design-DNA angepasst. Analog zum neuen Cross Polo ergibt sich so insbesondere im Frontbereich eine stark modifizierte Optik. Die anthrazitfarbene Beplankung folgt im oberen Bereich des vorderen Stoßfängers stilistisch der horizontalen Gestaltungsausrichtung. Hier seitlich integriert: die serienmäßigen Nebelscheinwerfer.

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Nach unten hin begrenzt eine in silber gehaltene und optisch als Unterfahrschutz ausgelegte Querspange die Frontpartie. Seitlich weist der neue CrossGolf die typischen Radlaufverbreiterungen samt Schwellerkleidungen und Türaufsatzteilen auf. Wie der vordere Stoßfänger, ist zudem auch sein hinteres Pendant verkleidet und mit einem stilisierten Unterfahrschutz in Silber ausgestattet. Generell gilt: Durch die dunkel lackierten Anbauteile nimmt der um 20 Millimeter höhergelegte CrossGolf (serienmäßiges Schlechtwegefahrwerk mit 111 Millimetern Bodenfreiheit) selbst leichtere Offroad-Passagen klaglos hin; gleichzeitig schützen die Verkleidungen natürlich auch im urbanen Alltag.

Wie bei den Cross-Modellen üblich, sind die Spiegelkappen stets silbern und so im gleichen Farbton wie die Unterfahrschutzelemente der Stoßfänger lackiert. Damit harmoniert die ebenfalls serienmäßige, silberne Dachreling. Abgerundet wird das Außendesign von Chromapplikationen und dem Schriftzug „CrossGolf“ auf den Seitenleisten sowie neuen 17-Zoll-Leichtmetallrädern („Budapest“).

Zu den Karosseriefarben: Volkswagen bietet den neuen CrossGolf in sechs Lackierungen an – von der Dauertrendfarbe „Candy Weiß“ über „United Grey“ und „Reflexsilber Metallic“ über „Shadow Blue Metallic“, „Kashmirbraun Metallic“ bis hin zum klassischen „Deep Black Perleffekt“.

Interieur: viel Platz im individualisieren Innenraum

Unverwechselbares Styling und ein frisches, sympathisches Ambiente kennzeichnen das Interieur des neuen CrossGolf. Serienmäßig ist der mit Sportsitzen (vorn) inklusive zweifarbiger Bezugsstoffe und angesetzten Kappnähten ausgestattet. Die Innenbereiche der Sitzflächen und -lehnen kennzeichnet dabei das hellgraue Dessin „Cellular“ mit farbigen Ziernähten. Die Seitenwangen und Rückpartien der Sitze sind in „titanschwarz“ abgesetzt. Die Lehnen der Vordersitze sind außen mit Klapptischen und Ablagetaschen ausgestattet. Optische Akzente setzen zudem die mit farbigen Nähten veredelten Fußmatten.

Darüber hinaus kennzeichnen den CrossGolf Luftausströmer mit Einfassungen in Edelstahl-Optik. Ebenfalls serienmäßig: das sogenannte „kleine Lederpaket“ mit Dreispeichenlenkrad, Schalthebelverkleidung Schalthebelknopf in Leder. Last but not least kennzeichnen den neuen Volkswagen Trittschutzfolien mit dem Schriftzug „ CrossGolf“ im Türeinstiegsbereich vorn und Pedalkappen in einer hochwertigen Aluminium-Optik.

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Analog zum Golf Plus zeichnet sich der Innenraum des neuen CrossGolf durch eine hohe Variabilität und eine besonders hohe Sitzposition aus. Darüber hinaus bietet der CrossGolf sowohl vorn als auch im Fond jede Menge Beinfreiheit. Und nicht nur das: Je nach Stellung der asymmetrisch teil-, längs verschieb- und klappbaren Rücksitzbank lässt sich das Kofferraumvolumen zwischen minimal 395 Litern und maximal 540 Litern variieren. Werden die Rücksitzlehnen komplett umgeklappt, ergeben sich bis zu 1.450 Liter Stauvolumen.

Serienausstattung: Cross heißt auch exklusiv

Der CrossGolf tritt ab Werk unter anderem mit elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegeln, Rückleuchten in LED-Technologie, grüner Wärmeschutzverglasung, Tagfahrlicht und Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung auf. Im Innenraum umfasst der serienmäßige Lieferumfang zum Beispiel die halbautomatische Klimaanlage „Climatic“, einen höhenverstellbaren Fahrersitz, elektrische Fensterheber vorn und hinten, eine höhen- und längsverstellbare Lenksäule, Multifunktionsanzeige, Fernentriegelung für die Tankklappe, ein abschließ- und kühlbares Handschuhfach, Leseleuchten vorn sowie Ablagefächer im Dachhimmel und in allen Türen, vorne auch mit Halterungen für 1,5-Liter-Flaschen.

Optional bietet Volkswagen für den CrossGolf Details wie eine Lederausstattung (Typ „Vienna“), Bi-Xenonscheinwerfer mit Kurvenfahrlicht sowie eine Rückfahrkamera an. Wer sich das Einparken erleichtern möchte, ordert den CrossGolf mit Park Assist und überlässt das Lenken damit seinem Volkswagen. Eines der wenigen Details, die es für den CrossGolf nicht gibt, ist ein Sportfahrwerk. Logisch, andere Abteilung. Dafür sind der Golf GTI und Golf R auch für Geld und gute Worte nicht mit dem 20 Millimeter höheren Schlechtwegefahrwerk des All-Terrain-Golf zu bekommen.

Quelle & Bilder: VW

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