Ford Focus Electric: ab 2012 in Europa

Der neue Ford Focus Electric, der erste rein elektrisch betriebene Personenwagen der Ford Motor Company, erhält ein interaktives State-of-the-Art-Bediensystem. Über modernste Kommunikationswege steigert es einerseits das neuartige, da kraftstofffreie Mobilitätserlebnis und erleichtert andererseits die optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Reichweite des Elektrofahrzeugs. Basierend auf der MyFord Touch Driver Connect Technology sorgt ein ganzes Bündel von wegweisenden Elektronikfunktionen dafür, den Umgang mit dem Ford Focus Electric so angenehm wir möglich zu gestalten – von speziellen Navigationsoptionen über Hinweise zu besonders effizienter Fahrweise bis hin zu speziellen Apps (Applikationen) für Smartphones, die den Fahrer jederzeit und auch über große Distanzen über die aktuelle Ladesituation seines Wagens informieren.

John Schneider, Chefingenieur von Ford für Bediensysteme und Infotainment:

„Kunden, die sich für ein Elektrofahrzeug interessieren, machen sich intensiver darüber Gedanken, wie sie die Auswirkungen ihrer Mobilität auf die Umwelt verringern können. Angesichts der Leistungsfähigkeit moderner Batterien kann es sinnvoll sein, Reisen sorgfältiger zu Planen – mit den neuen Funktionen und Werkzeugen, die wir den künftigen Fahrern des Ford Focus Electric an die Hand geben, wird dies auf spielerische Weise ein positiver Teil des neuen Besitzerlebnisses. Sie ermöglichen es, die Fahrt exakt auf das Ziel auszurichten.“

Fortschrittliche Bediensysteme: Präzise Informationen, hoher Spaßfaktor

Die für den zuverlässigen Betrieb von Elektrofahrzeugen notwendige Infrastruktur befindet sich derzeit im Aufbau. Solange noch kein flächendeckendes Netz an öffentlich zugänglichen Ladestationen existiert, bleiben längere Distanzen für Fahrer von elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit einer gewissen Vorausplanung verknüpft, in deren Mittelpunkt die Reichweite sowie die Möglichkeiten zum Aufladen der Batterien stehen. Die innovativen Schnittstellen-Technologien des neuen Ford Focus Electric erleichtern dieses Handling maßgeblich. Sie regen zu energieoptimierter Fahrweise an und ermöglichen es, dass der Fahrer diese ebenso leise wie komfortable Art der umweltgerechten Fortbewegung ohne Gedanken an Restreichweiten und Anschlussmöglichkeiten genießen kann.

Besonders deutlich spiegelt sich dies in der neu gestalteten Instrumententafel wider, die sich deutlich von Modellvarianten mit Verbrennungsmotoren unterscheidet. So liefern zwei 4,2 Zoll große, gut ablesbare Farb-LCD-Bildschirme links und rechts des zentralen Tachometers grundlegende Informationen über den Ladezustand der Batterien, die Entfernung zur nächsten Ladestation und die sich ergebene Restreichweite.

Ford Focus MyFord Touch-Instrumententafel

Fahrern, die ausführlichere und individualisierte Daten abrufen möchten, steht das Fahrerinformationssystem MyView zur Seite. Dabei kann das linke LCD-Display über die in die Lenkradspeichen integrierten 5-Wege-Tasten nach eigenen Wünschen konfiguriert werden. So ist zum Beispiel variierbar, ob und welche Wegstreckenzähler und Reichweiten angezeigt oder ob die eingeblendeten Angaben zusätzlich um Texthinweise ergänzt werden.

MyView ermöglicht die individuelle Anpassung der Reichweiten-Anzeige

Zugleich gibt MyView aber auch sinnvolle Hilfestellungen, wenn es um möglichst effizientes Ausnutzen des Bremsenergie-Rückgewinnungssystems geht. Sobald das Fahrzeug zum Stillstand kommt, werden dabei die positiven Effekte analysiert und aufgezeigt, die sich durch Bewegungsenergie-Rückgewinnung auf die verfügbare Reichweite des Ford Focus Electric ergeben.

Der Brems-Tutor analysiert die Fahrweise im Hinblick auf optimale Energie-Rückgewinnung

Einen weiteren Anreiz für eine besonders energiesparende Fahrweise liefert auf Wunsch das rechte Display – auf graphischem Wege durch den sogenannten „Butterfly“-Effekt. Denn diese Anzeige stellt die Reichweite, die dem neuen Ford Focus Electric über die Distanz zur nächsten Ladestation hinaus zur Verfügung steht, in Form stilisierter Schmetterlinge dar: Je mehr dieser blauen Boten zu sehen sind, desto effizienter der Umgang mit dem Elektrofahrzeug und desto größer die vorhandene Sicherheitsreserve.

Die Entwickler ließen sich zu dieser Darstellung von dem in der Wissenschaft bekannten „Butterfly-Effect“ inspirieren; eine kleine Veränderung , wie hier der Wechsel zu einem rein elektrisch betriebenen Fahrzeug, kann in einen enormen Effekt münden. Auf diese Weise tritt die positive Auswirkung, den diese Antriebs-Technologie auf die Umwelt hat, besonders augenscheinlich in den Vordergrund. Um diese Botschaft auch mit nüchternen Fakten zu untermauern, zeigt das rechte Display am Ende einer Fahrt Analysen zur zurückgelegten Entfernung, die zusätzlich durch die Bremsenergie-Rückgewinnung „eroberten“ Kilometer, die verbrauchte Energie und die durch den Elektroantrieb eingesparten Liter an fossilen Energieträgern.

Integraler Bestandteil der außergewöhnlichen Informationsoffensive an Bord des neuen Ford Focus Electric ist auch das MyFord Navigationssystem mit acht Zoll großem Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts. Es wurde explizit auf die speziellen Anforderungen eines Elektrofahrzeugs angepasst. So kann der Fahrer neben seinen Reisezielen auch angepeilte Ladestationen festlegen – und der Navigator weist nicht nur den Weg dorthin, sondern gleicht die noch zurückzulegende Entfernung auch mit der verbliebenen Reichweite der Batterieladung und der aktuellen Fahrweise ab. Gerät der avisierte Fahrplan angesichts der noch zur Verfügung stehenden Energie unter Druck, warnt das System rechtzeitig vor und gibt praktische Tipps auf Basis der hinterlegten EcoRoute-Option, wie das Ziel doch noch zu erreichen ist. Hinzu kommt: Eine stets aktualisierte Liste alternativer Stromtankstellen kann schnell und simpel über das integrierte SYNC TDI-System (Traffic, Directions and Informations) abgerufen werden.

Reiseplanung mit MyView: Inspiriert aus der Welt der Formel 1

Bereits zu Beginn der Entwicklungsarbeit an Elektrofahrzeugen stießen die Ingenieure auf einen Umstand, der in der Saison 2010 interessanterweise auch die Formel 1 prägte: der Umgang mit begrenzten Reichweiten. Denn das Nachtankverbot während der Boxenstopps bedeutet, dass die Grand Prix-Rennfahrer mit einer begrenzten Energiemenge – ihrer Tankfüllung – möglichst effizient haushalten müssen, um als Erster die Ziellinie zu überqueren. Rahmenbedingungen, die durchaus mit jenen vergleichbar sind, denen sich die Besitzer von Elektrofahrzeugen angesichts der längeren Aufladezeiten der Akkus stellen müssen.

John Schneider:

„In der Formel 1 müssen die Piloten ihre Fahrweise so anpassen, dass sie mit dem zur Verfügung stehenden Kraftstoff das Rennende erreichen. Fahrer von stromgetriebenen Fahrzeugen gehen ähnlich vor. Dank unserer innovativen Informations-Displays wissen sie aber genau, wie sie sich in Relation zur vorhandenen Batteriespannung verhalten können, um sicher am Ziel anzukommen.“

Dies bedeutet: Wurde die Fahrt inklusive der Zielangabe, den Stromtankstellen und der verfügbaren Batterieladung definiert, können die Fahrer das Potenzial ihres Ford Focus Electric sorgenfrei genießen – die Assistenzsysteme im Hintergrund behalten alle Parameter im Blick, die für das sichere Erreichen der Destination bedeutsam sind. Und solange kein maßgeblicher Wert aus dem Ruder läuft, wird dieser Fahrspaß auch nicht durch Reichweiten- oder Energieverbrauchswarnungen gestört. Die Wahl der Fahrweise bleibt allein dem Nutzer überlassen.

Steht beispielsweise aus Energiesicht eine Reichweite von 120 Kilometer einer anvisierten Reisedistanz von 60 Kilometern gegenüber, kann der Fahrer das Leistungspotenzial seines Ford Focus Electric nach Belieben ausspielen. Reicht die Batteriespannung bei dieser Fahrweise nur für 80 Kilometer bei einer angestrebten Fahrtstrecke von 100 Kilometern, verhält sich die notwendige Vorgehensweise anders. Erst die detaillierte Reiseplanung vor Fahrtbeginn ermöglicht das optimale Management der zur Verfügung stehenden Ressourcen und damit die Wahl zwischen einer sportlichen oder eher effizienz-orientierten Fahrweise.

Dies bedeutet aber auch: Gerade das Erzielen einer möglichst großen Reichweite mit der zugrunde liegenden Energiemenge wird sich zu einer neuen Sportart mit ganz eigenem Reiz entwickeln – ein guter Grund, warum die Spezialisten und Programmierer von Ford die Bedienelemente des neuen Ford Focus Electric so ausgelegt haben, dass sie für den engagierten Fahrer eine größtmögliche Vielfalt an systemrelevanten Informationen bereit halten.

John Schneider:

„Wir haben die Informationssysteme des neuen Ford Focus Electric so gestaltet, dass sie wie ein besonders kenntnisreicher Reiseführer mit umfangreichem Wissen in Bezug auf energieoptimierte Fahrweise wirken. Sie besitzen Experten-Knowhow und nutzen diesen Erfahrungsschatz, um Wahlmöglichkeiten anzubieten. Die Entscheidung aber bleibt stets dem Fahrer vorbehalten. Ihm obliegt es, ob er sportlich oder sparsam fährt und welche Route er nimmt, ob er sich vollständig über alle Parameter in Kenntnis setzen lässt oder einfach nur seinen Fahrspaß genießt – der neue Ford Focus Electric ist auf jeden Fall der passende Begleiter.“

Quelle & Bilder: Ford

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