BMW Team Schnitzer beim LMS-Saisonauftakt auf Platz sechs

Das BMW Team Schnitzer hat beim Auftakt der Le Mans Series 2010 mit dem BMW M3 GT2 den sechsten Platz in der LM GT2-Klasse eingefahren. Auf dem „Circuit Paul Ricard“ in Le Castellet (FR) legten die BMW Werksfahrer Jörg Müller (DE) und Dirk Werner (DE) 225 Runden im Verlauf des achtstündigen Rennens zurück. Der Sieg in der GT2-Kategorie ging an Marc Lieb (DE) und Richard Lietz (AT) im Porsche 997 GT3 RSR.

Vom 13. Startplatz arbeiteten sich Müller und Werner im Klassement kontinuierlich nach vorn und lagen bereits auf der dritten Position, als nach gut viereinhalb Stunden ein 15-minütiger Reparaturstopp notwendig wurde. Das BMW Team Schnitzer wechselte den beschädigten Kühler des BMW M3 GT2, ehe Müller wieder auf die Strecke zurückkehren konnte. Als Schlussfahrer sah Werner als Sechster die Zielflagge.

Charly Lamm (Teammanager):

„Dieses Rennen war der erste wirkliche Härtetest für den BMW M3 GT2 in dieser Spezifikation. Wir haben im Verlauf dieses Lernwochenendes in der Le Mans Series einige Fortschritte gemacht. Nach dem schwierigen Qualifying konnten wir uns im Rennen dank konstanter Rundenzeiten und schneller Boxenstopps vorarbeiten. Zwar hat uns dann ein Kühlerschaden zurückgeworfen, aber Platz sechs ist dennoch ein respektables Ergebnis. Wir konnten das Rennen beenden und viele Erkenntnisse sammeln. Nun werden wir Schritt für Schritt daran arbeiten, die Performance des Autos weiter zu verbessern.“

Jörg Müller (Startnummer 78):

„Unser Abstand auf die Spitze war heute im Renntrimm definitiv kleiner als noch im Qualifying. Über Nacht haben wir einige Modifikationen am BMW M3 GT2 vorgenommen, die sich positiv ausgewirkt haben. Dennoch baut das Auto noch nicht so viel Grip auf, wie wir uns das vorstellen. Es liegt noch viel Arbeit vor uns. Der Kühlerschaden hat Zeit gekostet. Glücklicherweise war ich bereits für einen regulären Stopp auf dem Weg in die Box, als es passiert ist. Die Mannschaft hat super gearbeitet und den Kühler schnell austauschen können. Platz sechs ist für das Premierenrennen in Ordnung.“

Dirk Werner (Startnummer 78):

„Der sechste Platz ist ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, wie weit wir noch im ersten freien Training von der Spitze entfernt gelegen haben. Ohne den Kühlerschaden hätten wir noch besser abschneiden können. Unsere Mannschaft hat heute tolle Arbeit geleistet. Bis zu unserem Reparaturstopp waren wir bei den Boxenstopps das schnellste Team. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns in den kommenden Wochen weiter verbessern und die richtigen Erkenntnisse auf diesem Auftaktrennen ziehen werden.“

Quelle & Bilder: BMW

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